Börgermeistertiet

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:12: Wie stellst du dir denn jetzt den

00:00:14: Anfang vor?

00:00:16: Anfänge sind immer schwierig.

00:00:19: Eben!

00:00:20: Kann er einfach sagen, hallo.

00:00:22: Hallo Papa.

00:00:23: Hallo

00:00:24: Chrissin

00:00:25: Ja und dann kann es losgehen.

00:00:28: oder hast du vor irgendwie eine große große Aktion?

00:00:35: was für Spannungsbogen aufzubauen?

00:00:38: Ich bin froh wenn ich hier wieder auskomme

00:00:42: Das wirst Du schon.

00:00:45: Also, herzlich willkommen an die Zuhörer.

00:00:51: Die jetzt das erste Mal uns hören in dieser Kombination weil es unsere erste Folge ist.

00:00:57: Ja moin!

00:00:58: Ich bin Chrissie und mein Papa ist auch dabei.

00:01:03: Ja der ist hier ne?

00:01:05: Ich bin raus.

00:01:06: Warum wir uns zusammensetzen im Moment in digitaler Form, weil wir nicht in den gleichen Städten wohnen immer ganz viele Geschichten erzählt hat und ganz viel von seiner Vergangenheit erzählt hat.

00:01:20: Und wir uns viel unterhalten auch über Dinge, die in der Welt passieren.

00:01:25: Ich glaube, über die Jahre hinweg haben dir hunderttausend Leute gesagt, du sollst dich mal hinsetzen oder das aufschreiben?

00:01:30: Ja, dafür bin ich ehrlicherweise viel zu

00:01:33: faul.

00:01:34: Naja, viel zu beschäftigt!

00:01:35: Du bist Rentner, denk daran.

00:01:40: Ja und dann kam die Idee auf, dass ich dann anstelle, dass sich dich zwinge das zu schreiben.

00:01:46: Damit niemand deine ganzen Geschichten vergisst.

00:01:48: Dass wir uns einfach mal hinsetzen und das aufnehmen.

00:01:52: Wenn es für unser Archiv ist, dann ist es für unseren Archiv aber vielleicht auch einfach interessiertes Leute wie es früher war, wie es heute ist und wie wir die Sachen sehen.

00:02:02: Ja schauen wir mal ne?

00:02:03: Schauen wir mal genau!

00:02:06: Und das sollte jetzt heute unsere erste Folge sein.

00:02:11: Kommen wir aus verschiedenen Generationen nicht überraschenderweise, weil wir Vater und Tochter sind.

00:02:17: Und dementsprechend haben wir... Entschuldigung!

00:02:20: Ich sagte da ist was dran.

00:02:21: Dementsprechend habe ich auch unterschiedliche Sicht auf die Dinge und auch vielleicht unterschiedliche Ideen.

00:02:28: Mein Plan war jetzt und mein Plan versuchen wir erstmal zu verfolgen dass wir uns jede Folge ein bisschen darüber unterhalten über bestimmte Themen unterhalten also es für uns mal vielleicht immer ein Thema vornehmen und dass wir das dann bisschen

00:02:43: durch schnacken.

00:02:45: Ja, ich habe tatsächlich im Vorfeld schonmal nachgelesen.

00:02:51: Achso?

00:02:52: Der Begriff Baby Boomer der hat mich so ein bisschen...

00:02:55: Der dich übtritt?

00:02:56: ...der ist immer mal aufgetaucht

00:02:58: aber

00:03:00: wenn ich ehrlich bin hab' ich mich damit nie beschäftigt.

00:03:03: Und beim Nachlesen hieß es dann Nachkriegsgeneration.

00:03:11: Da bin

00:03:16: ich von ...

00:03:19: ... und das diese Generation sehr zielstimmig ist, und gewisse Werte verfolgt.

00:03:27: Und dann habe ich mich weiter durchgewuselt.

00:03:32: Ich bin auch auf die Millennium-Generation gekommen...

00:03:37: Die ich bin?

00:03:40: Auch bestimmte Werte hat die sich aber von unseren damaligen Anstreinen total unterscheiden.

00:03:48: Dafür unterhalten wir uns meistens ganz gut, muss ich sagen?

00:03:52: Ja deswegen habe ich die Hoffnung dass man mit diesen Klischees Babyboomer und die Generation da das man damit vielleicht im Laufe unserer Gespräche ein bisschen aufräumen kann

00:04:06: ja und dass man auch einfach mal guckt Wie sieht das im Alltag aus, wenn man ein Babyboomer ist und wenn man einen Millennial ist?

00:04:16: Genau.

00:04:17: Kann man mal gucken!

00:04:19: Eins möchte ich aber noch einmal anmerken.

00:04:24: Der eine oder andere wird sicherlich über den Titel unseres Podcast stolpern, dass er sagt Bürgermeister Tiet, was soll das denn

00:04:35: sein?

00:04:35: Eine wunderbare Tradition die wir haben.

00:04:41: Ja, die Traditionen, die wir jetzt für uns entdeckt haben, die kenne ich alle schon sehr, sehr lange.

00:04:49: Was sie meistens natürlich noch nicht wissen... Ich bin mittlerweile aufs Leuze neun und sechzig Jahre alt, also baue ja fifty-fünfzig.

00:04:55: Bald siebzig!

00:04:57: Vielen Dank.

00:04:58: Soweit wollte ich jetzt nicht gehen.

00:05:01: Ich hoffe Leute können rechnen, um zu hören.

00:05:03: Aber es ist tatsächlich so dass das seit meiner Junggesellenzeit, ich diesen Begriff kenne.

00:05:15: Bürgermeisterstät oder Bürgemeistertät heißt ja wenn man es wörtlich übersetzt nichts anderes als Bürgermeisterzeit und wir haben das dann so kennengelernt, dass wie gesagt haben.

00:05:28: Bürgemeisterzeit ist Samstagsmittag um zwölf, dann ist die Woche arbeitstechnisch zu Ende.

00:05:35: offiziell

00:05:37: offiziel heißt Birchenaufmachung Hinsetzen, eine Runde schnacken und deswegen finde ich die Überschrift richtig gut passend.

00:05:52: Ich auch!

00:05:53: Weil wir uns in einem Gespräch der Generation hinsetzen Bärchen aufmachen und eine Rundeschnacken.

00:06:03: Genau also Prost.

00:06:05: Prost!

00:06:08: Jetzt muss er erstmal sein Bier öffnen.

00:06:10: Ja Also deswegen, dass es daher kommt unser Titel weil wir einfach uns hinsetzen wollen und schnacken wollen.

00:06:18: Es gibt ja auch noch eine andere Uhrzeit für den Samstag aber das nennt sich dann NATO-Pause.

00:06:23: Das ist aber elf genau.

00:06:26: Ja und das ist mir ehrlich gesagt zu früh da habe ich noch den Kaffee geschmack im Mund und dann nü.

00:06:30: Nü lass mal!

00:06:32: Nü Laura Genau.

00:06:36: Fazit?

00:06:37: Fazit, äh ich bin gespannt wie's läuft.

00:06:40: Ego

00:06:41: Tschüss Nein, das soll nicht alles sein.

00:06:47: Wir werden ja über ein Thema reden und wir haben uns ein Thema ausgesucht bei dem wir beide der Meinung sind dass wir vielleicht am ehesten also dass man uns damit am ehsten kennenlernen kann und das ist das Thema Schule und zwar ich meine Schule betrifft uns alle da müssen wir alle durch Das müssen wir alle hin.

00:07:14: Und manche von uns kriegen nicht genug davon, dass sie auch im Erwachsenenalter wiederhennen wollen was mein Fall ist weil ich Lehrerin geworden bin und jetzt seit mittlerweile zwölf Jahren in Beruf bin.

00:07:31: Ich bin eine Oberstudienerrettin.

00:07:35: Ganz besonderes!

00:07:38: Und deswegen ja da ich meine im Endeffekt habe selber als Schülerin Schule erlebt.

00:07:45: Ich habe als Studentin Universität also auch Lehre erlebt und erlebe jetzt Schule im modernen Kontext mit anderen Kindern, als erwachsene Person.

00:07:54: Und du bist jemand der hat Schule auch in vielen Bereichen seines Lebens erlebt?

00:07:59: Eigentlich die ganzen Jahrzehnte durch

00:08:02: Als

00:08:04: Schulkind, als Vater Großvater Mit dir Jetzt als Erwachseneperson und Lehrerin was natürlich ganz besonders spannend ist.

00:08:18: Denn ich habe natürlich einen anderen ruhigeren Blickwinkel und kann das Gelassener angehen, kommentieren oder und vor allem den ganz wichtig, was wieder zum Baby Boomer... Ich kann dazu immer noch wieder etwas dazulernen!

00:08:42: Das ist ja das Spannende daran, dass das Klischee von Baby Boomer heißt.

00:08:46: Dass die nicht gerne dazu lernen, dass sie festgesetzt sind in ihren Sachen.

00:08:51: Ja und das halte ich für falsch.

00:08:55: Zumindest in meinem Fall!

00:08:57: Weil du auch ständig von deinen Kindern gezwungen wirst, Dinge neu zu betrachten.

00:09:03: Aufgrund der Tatsache... also bei dir passt ja der Begriff Baby Boommer mehr als genug?

00:09:11: Weil bei dir sind die Babys gebohmt mit fünf Kindern.

00:09:16: Ja?

00:09:17: Also kannst du nicht bestreiten, dass du ein Baby Boomer bist!

00:09:20: Nee, nagel mich ruhig weiter drauf fest.

00:09:25: Ja, ist halt so.

00:09:27: Manchmal muss man einfach Dinge akzeptieren und dann kommt man in der Zukunft auch besser damit.

00:09:31: Ich hab euch alle akzeptiert also das war so toll.

00:09:34: Na ja, nicht uns akzeptieren.

00:09:35: Ich meine deinen Titel als Babyboomer akzeptiert.

00:09:37: Ja, da fange ich jetzt gerade erst mit an und der ist mir nie so bewusst gewesen...

00:09:41: Und schon hast du wieder was Neues, was Du gelernt hast?

00:09:45: Guten Tag!

00:09:46: Hammer!

00:09:47: Wenn wir jetzt mal auf das Thema Schule nochmal kurz darauf zurückkommen, erzähl mir mal, sag mal wie war ein typischer Schultag für Dich?

00:10:04: Ja, als Schüler selber.

00:10:08: Typischer Schultag?

00:10:09: Ja!

00:10:11: Wie bei allen anderen Schülern und Schielerinnen auch.

00:10:15: Aufstehen rechtzeitig aufstehen, Sachen schnappen, loslaufen... In der Regel bewohnten wir in der Stadt Und in der Regel war es so dass wir gelaufen sind und später dann mit dem Fahrrad also das was ich später so kennengelernt habe, dieses Mama-Taxi und so weiter.

00:10:42: Das war gar nicht gegeben schon alleine dadurch dass die meisten in unserer Umgegebung gar kein Auto hatten.

00:10:51: also ab zur Schule.

00:10:54: ja dann Unterricht war damals Die ganze Woche das heißt auch samstags Samstags morgens wenn wir glückerten waren zehn ist los wenn wir Becher hatten halt erst um elf.

00:11:11: Und der Schultag?

00:11:15: War das dann auch ganz normaler Unterricht, so sprich Mathe-Deutsch-Englisch irgendwas am Samstag.

00:11:21: Weil ich habe schon mal Schulschulen mitbekommen die hatten auch Samstagsunterricht aber dann war am Samstag irgendwie ... War es ein bisschen anders als sonst?

00:11:30: Also ich bin in den Sechszig eingeschult worden und damals war das Schulsystem ja auch noch ganz anders.

00:11:35: Ja

00:11:38: Ich kann mich dran erinnern dass wir also überwiegend Samstags normalen Unterricht hat.

00:11:44: Und wenn wir dann eigentlich so wie alle anderen das auch kennen, die entsprechenden Stunden in der großen Pause dann Milch oder Kabel abholen beim Hausmeister und da waren wir eine riesige Schlange.

00:12:03: Das wurde dann abgeholt, dann konnte man seine große Pause machen und mittags um eins kurz vor eins war definitiv Schluss

00:12:12: Schluss, Schluss.

00:12:13: Dadurch dass wir eben halt auch den Samstag hatten?

00:12:16: Also Hausaufgaben und so gab es nicht?

00:12:18: Doch doch doch doch.

00:12:20: der typische Schultag war im klassischen Begrüßung, Hausaufgangskontrolle und dann eben halt entsprechende Unterricht.

00:12:29: nur ich habe manchmal das

00:12:33: Gefühl

00:12:36: Es war anders

00:12:37: Ja

00:12:39: Und es war grundlegend an das.

00:12:41: die ganze Struktur waren andere In der Respekt waren andere und es wurde nicht so viel diskutiert.

00:12:54: Ich finde das ganz schön, dass du sagst, der Resekt war ein anderer weil viele Leute relativ schnell in diese Schienen rutschen zu sagen die Kinder heutzutage haben keinen Respekt mehr.

00:13:05: Nein, der respekt war ein anderen.

00:13:08: Mein liebster Satz und mein liebester Spruch ist Kenstein Es war früher nicht besser, es war anders.

00:13:16: Unsere Welt war kleiner.

00:13:19: Vor allen Dingen auch als Schüler war unsere Welt sehr klein, die bezog sich auf die Nachbarschaft und die Nachbars Kinder, auf die Straße in der wir lebten, in der wohnen, glaube ich sogar Nitexte in der Strasse,

00:13:34: wo das kann sein?

00:13:35: Das weiß ich nicht.

00:13:39: Da konzentrierte sich alles drauf auf den Weg zur Schule und auf die direkte Umgebung.

00:13:45: Unsere Welt war nicht besser.

00:13:49: Sie war kleiner und dadurch überschaubarer.

00:13:53: Wir konnten durch die Medien nicht so bombardiert werden, durch Social Media

00:14:00: usw.,

00:14:00: nicht so bombadiert werden wie es heute auf der Fall ist und wie ich's auch bei meinen Enkelkindern mitgekriegt habe.

00:14:10: Denn allgegenwärtig ist das Handy Denn die Lehrerschaft im Halt sagt, das wird dem Unterricht nicht geduldet.

00:14:21: Dann eben halt jetzt in der Pause genutzt.

00:14:24: Als Schüler findet man immer einen Weg!

00:14:26: Nicht nur das.

00:14:26: also selbst wenn ich sage in einer Stunde es wird nicht gedildet was man teilweise mitbekommt um die Ecke herum was Schülerin und Schüler tatsächlich in der Stunde veranstalten auch mit ihrem Handy oder ihren Geräten.

00:14:40: da habe ich bei twenty bis dreißig Schülern gar nicht den Überblick Muss ich ja ehrlich gestehen.

00:14:45: Ich tue mal so als ob ich den Überblick habe, aber den hab' ich ja gar nicht.

00:14:48: Ihr seid ja in dem Punkt eigentlich aus einer Art Schauspieler?

00:14:52: Ja!

00:14:53: Nicht meine ganzen Garnisse verraten hier.

00:14:55: Manche Leere sind in diesem Punkt eine

00:14:57: Art Schause-Spieler.

00:15:00: Oh nein!

00:15:01: Sie haben mich herausgenommen!

00:15:06: Sie vermitteln auch genau wie damals... immer den Eindruck, dass sie alles sehen und alles werden.

00:15:11: Und

00:15:11: du

00:15:12: eigentlich keine Chance hast.

00:15:14: Aber ja genau!

00:15:15: Dann ließ es dieses konspirative was die Schüler dann machen so hohoho.

00:15:18: Sie hat mich gar nicht entdeckt.

00:15:21: Und manchmal ist es tatsächlich so das ich entweder so tun muss als ob ich's gesehen habe weil man merkt das ja wenn die irgendwas verbergen oder es ist tatsächlich auch auf anderer Seite dass ich die Dinge mitkriege und mich dann entscheide nicht zu reagieren, weil das eine Kleinigkeit ist wo man keinen großen Deal daraus machen muss.

00:15:40: Das ist ja im Grunde genommen auch die Kunst des Schauspielers, dass er entweder, vor allen Dingen wenn er improvisiert, dass der entweder darauf eingeht oder sagt, komm kannst du mir mal?

00:15:49: Lass sein genau!

00:15:51: Ja aber was Du gerade gesagt hast mit der K-Bahn, das erinnerte mich jetzt gerade an meine Schulzeit an der Schule, fünfte sechste Klasse als ich zur Schule gegangen bin.

00:16:02: Da gab es ja dort noch diese Orientierungsstufe als eigene Schule was es jetzt auch nicht mehr gibt und ähm... An der Schule an der ich war das waren da waren mehrere Stufen, da waren ja Orientierungsstufe, da war aber auch in derselben Schule Realschule und Hauptschule mit dabei Und da gab es einen Cabaret-Automaten wo er ist so rund gewesen.

00:16:24: dann konnte sich so drehen Und dann hast du Geld reingetun, und dann konntest du eins der Fächer aufmachen.

00:16:31: Das war so eine richtig klassische kleine Kabattüte.

00:16:35: So ein Tetrapack-Ding.

00:16:37: Ja, und der Kaba gab es für uns auch noch?

00:16:40: Wir haben tatsächlich noch mit Flaschen gearbeitet.

00:16:44: Da

00:16:44: guck mal!

00:16:46: Jede Woche gab es zwei Schüler oder Schüleren die dann ehemal... ...oder auch gemixt, die dann Kaberdienst hatten

00:16:55: K-Wa-Dienst, die mussten dann holen oder wie?

00:16:58: Die mussten den holen.

00:16:59: Das wurde dann auf dem Gang später dann.

00:17:04: Zu Anfang hatten wir die Schange beim Rausmeistern.

00:17:06: Das wurden aber mit der Zeit zu viel und dann wurde der K-Awa-Dienste eingerichtet.

00:17:13: Es hieß zwei Dackelten los, holten dann die Giste.

00:17:20: Dann konnte man sich die Zupause da rausholen.

00:17:23: Bezahlt wurde vorher, die Woche vorher.

00:17:25: Das wurde auch festgestellt und festgelegt.

00:17:28: Wer was haben wollte, hab ja nur zwei Sachen Kabel oder Milch... ...und die ganzen anderen Geschichten Joghurt.

00:17:35: Und das kam ja alles viel später.

00:17:38: Die Auswahl kam erst später?

00:17:40: Ja!

00:17:41: Wir waren ja schon froh, dass wir diese Möglichkeit dann nicht noch von zu Hause

00:17:47: mitbringen mussten.

00:17:48: Die Brut

00:17:49: war ja schon schwer genug.

00:17:52: Okay.

00:17:53: Ja, die Pausenbrute.

00:17:57: Aber das war eigentlich auch wieder so ein Beispiel dafür, wie klein die Welt eigentlich war.

00:18:08: Was für ein Pausboot hattest du immer?

00:18:11: Das waren eine Stille mit Wurst und Ei, ehrlich beinahe gesagt, also ohne Ei.

00:18:17: Eier waren teuer, sind teuer!

00:18:21: Ich komme ja aus einer Arbeiterfamilie und da war das Geld nicht so locker.

00:18:28: Wir hatten immer gut belegte Pausenbrote.

00:18:31: Allerdings auch nicht das, was heute so üblich ist ausgewogen mit Salat und allem drum und dran oder so wie sie es gerne hätten.

00:18:40: Ja aber da kann ich dir ganz ehrlich sagen wenn ich morgens oder vormittags in manche Klassen reingehe und gerade die jungen Leute denen das so ein bisschen am Hintern vorbeigeht wie gesund sie sich ernähren dann haben Die Schipstüte nachher, die sie sich in der Pause oder einer Freistunde irgendwie bei Edeka und Netto gekauft haben.

00:19:02: Ja das war ja... gab es früher nicht.

00:19:05: Edeka & Netto?

00:19:05: Ja

00:19:07: Edeka&Netto waren für mich damals auch fremdworte.

00:19:11: Tante Emma Lahn oder so.

00:19:12: Wir

00:19:12: hatten noch den klassischen Tante

00:19:14: Emmerlein, die auch genau

00:19:16: wussten welches Kind zu welchem Haus er angehörten.

00:19:20: Und die haben dann auch zu Hause gepetzt wenn's Schips gekauft wurden

00:19:25: Ja.

00:19:25: Wenn das Geld da gewesen wäre?

00:19:27: Ich weiß gar nicht, ob es damals schon Chips gegeben hat.

00:19:31: Aber sie war auch

00:19:33: nicht hier.

00:19:34: Ich glaube keine, ich

00:19:35: glaube nicht.

00:19:36: Oder beziehungsweise wie erhältlich?

00:19:37: die waren wahrscheinlich ne?

00:19:39: Also bei uns war das klassische Pausenbrot so aus zwei ordentlich dicke Stühlen mit Butter und ein Stück Wurst drauf und dann war's.

00:19:53: Wann gab es die ersten Chips?

00:20:00: Ok, so alt bin ich noch

00:20:01: nicht.

00:20:01: Gibt es Katowice Shaps schon?

00:20:02: Ja aber das ist die Erhältlichkeit.

00:20:05: also wenn man jetzt nochmal zurückguckt von wegen Nachkriegsgeneration und so da war ja nicht alles im Überfluss da gerade in Deutschland.

00:20:13: Nein, nein, nein!

00:20:14: Da war geil.

00:20:16: Wie gesagt, wie ich zu Schule ging, da hatten wir noch nicht mal ein Fernseher.

00:20:21: Da hatten mir noch das gute alte Röhrenradio wo ich am Boot davor gelesen gelegen habe Ersten Anfänger der Popmusik beziehungsweise Rockmusik kennengelernt habe Beatles, The Monkeys, The Stones auf dem guten Alpenröhrenradio.

00:20:41: Ja und Musik ist auch noch mal ein Thema worüber wir uns unterhalten müssen.

00:20:48: Joa, können wir alles machen!

00:20:50: Wenn man sich das so ein bisschen vorstellen möchte, dein Leben zu dieser Zeit ... Wann bist du einsehftig eingeschult worden?

00:20:59: Einsehzig.

00:21:00: Einsechzig bist du eingeschuld worden, da ist es ja dann... Ich

00:21:03: bin ja Ende fifty-fünfzig geboren, also bin ich mit einsechszig eingeschulbohren,

00:21:10: ja.

00:21:10: Das heißt also das ist gerade mal fünfzehn Jahre nach dem Krieg gewesen.

00:21:15: Sechzehn jahre.

00:21:15: Ja.

00:21:16: Sechszehn Jahren nach dem Krieg.

00:21:18: Das heisst also vom Aufbau her und dem Ganzen was danach kamen war eher mehr oder weniger mittendrin.

00:21:26: Ja.

00:21:27: Hast du den Bau der Mauer bewusst miterlebt?

00:21:31: Ja.

00:21:32: Also das ist ja... Ja,

00:21:33: Moment!

00:21:33: Stopp jetzt!

00:21:34: Das ist ein Bau-der-Mauer.

00:21:36: Den Bau-Der-Mauer

00:21:38: habe ich mitbekommen aber es war für mich als Kind nicht das große Thema.

00:21:51: Wie gesagt unsere Welt war gleich an unseren Nachrichten.

00:21:56: Die Mauer wurde gebaut in dem Jahr, als du eingeschult wurdest.

00:22:00: Ja.

00:22:01: Im August einundsechzig wurde die Mauer gebaut steht jetzt hier?

00:22:04: Gut da war ich noch nicht mal sieben Jahre alt.

00:22:07: doch nee Ich wurde in dem jahr sieben.

00:22:12: ja guck mal.

00:22:13: also das war jetzt.

00:22:16: ich habe es kann mich dran erinnern dass es angekommen ist und die Bedeutung haben wir natürlich nicht klar und Wir haben eigentlich alles mitgekriegt Irgendwo.

00:22:31: Ja.

00:22:31: Vom Ulleofen bis jetzt zu einem Podcast,

00:22:36: zum selbstfahrendem Auto.

00:22:38: Mondlandung und Digitalisierung und jetzt nicht der Reihenfolge nachher.

00:22:43: aber in Grunde genommen alles was in der Zeit passiert ist eine verdammte Menge.

00:22:51: Da kriegt man fast ein Schleudertrauma ne?

00:22:52: So schnell wie sich das alles entwickelt hat.

00:22:55: Na einmal gewöhnt es dich anschleunern!

00:22:58: Wie eine Waschmaschine.

00:23:00: Aber es spannende daran ist, wenn man mal überlegt wie sehr sich die Welt verändert hat in der gesamten Zeit.

00:23:08: Jetzt sagen wir jetzt einfach mal Pauschal von deiner Einschulung bis heute.

00:23:12: Schule im Kern aus meiner Perspektive ist gleich geblieben oder?

00:23:19: Im Kern ja... Die Art und Weise ist ein anderer geworden.

00:23:21: Ist auch logisch.

00:23:22: Ja klar!

00:23:24: Wenn ich da nicht war früher hieß die Grundschule noch Volksschulen Vier Jahre Volksschule, dann hatte man die Möglichkeit entweder auf die Mittelschule zu gehen oder auf die Oberschule in Klammern-Gymnasium.

00:23:42: Oberschule?

00:23:43: Oberschuhe!

00:23:46: Wie gesagt, er hat ja vorhin schon mal erwähnt dass ich aus einer Arbeiterfamilie komme.

00:23:51: und wie gesagt nach vier Jahren war man dann gezwungen der Entscheidung zu treffen.

00:23:57: Entweder geht man auf eine ging man auf eine weiterführende Schule oder aber man beendete die Volksschule.

00:24:06: Mir wurde die Möglichkeit von Seiten der Schule geboten, auf die Oberschule zu gehen, sprich Gymnasium.

00:24:17: Man war der Meinung also da wäre genug Potenzial.

00:24:21: damals war es aber noch so dass viele Arbeiter die Arbeiterklasse auch ein Klischee hatte Und zwar alles was aufs Gymnasium ging waren studierte Leute, Kinder von Studierten Leuten.

00:24:39: Ja also eine Gruppe für sich?

00:24:41: Eine Gruppe Für Sich und da hat ein Kind aus der Arbeiterklasse nischt verloren gar nichts nach langem hin und her an meine Eltern dann zugestimmt dass ich die Mittelschule besuchen durfte.

00:24:56: Koprum ist?

00:24:57: Gute Demokratie Das war dann späterer, dann spätere Realschule.

00:25:05: Also drei Schulsysteme.

00:25:07: War klar die Namen haben sich verändert aber ansonsten war die Struktur klar.

00:25:13: und ja dann bin ich halt zur Mittelschule auch okay.

00:25:20: Und nach zehn Jahren also in meiner Sturb- und Drangzeit war eigentlich froh dass ich durch war.

00:25:24: Warum?

00:25:26: Bei einem Weihpunktsang mehr sage

00:25:27: ich nicht.

00:25:28: War ein bisschen einfacher sich damit zu beschäftigen und nicht mit den Studien.

00:25:32: Das war spannender.

00:25:37: Aber wenn ich drüber nachdenke, ist es... Ich weiß wie stolz Uma damals war, dass sich ans Gymnasium und dann ins Studium gegangen bin.

00:25:46: Also das ist bei ihr bis zum Schluss war, diese Trennung im Kopf.

00:25:52: Ja, hat sich auch nie verändert.

00:25:54: Aus ihrer Perspektive, dass ich da überhaupt Fuß gefasst habe und dass ich da überhaupt weitergekommen bin.

00:26:01: Das war ja irgendwie, das ist meine Enkelin, die jetzt Studienrätin

00:26:06: so.

00:26:07: Ja,

00:26:07: ja.

00:26:08: Also es hieß schon was für sie?

00:26:10: Ja, das war das Nonplus Ultra.

00:26:13: Jemand wird es in der Familie zu haben.

00:26:17: Das springte ihre Vorstellungskraft.

00:26:21: Und jetzt aus heutiger Sicht würde ich sagen na klar kriegen die Leute alle dieselbe Gelegenheit, egal wo aus welcher Herkunft du kommst.

00:26:29: Wenn du dich Fähigkeiten besitzt oder zeigst um am Gymnasium zu bestehen.

00:26:34: Natürlich gehst du ins Gymnasum das wäre für mich gar keine Frage.

00:26:38: und also dass es in den letzten Sechzig Jahren halt sich so verändert hat.

00:26:44: Das ist ja auch der Punkt gewesen den wir ja deine Mutter und ich deine Mama Ja, deine Mama.

00:26:55: Meine

00:26:55: Mama?

00:26:56: Die wir ja euch allen Fünfen möglich machen wollten und das stand dann letztendlich jedem einzelnen frei nach diversen Unterhaltungen in welche Richtung ergehen wird.

00:27:12: Ja, das stimmt aber das war ja.

00:27:17: damals gab es ja Aber nach der Orientierungsstufe in der sechsten Klasse, also in der Sechsenklasse gab es dann A-B und C-Kurse im Mathe und Englisch.

00:27:27: Und je nach Fähigkeit bist du dann in den A-, B oder C-Curse gegangen, aber das Beste.

00:27:33: Dann gab's ja nach der sehnten Klasse die Empfehlung.

00:27:39: Ich kann mal ein bisschen arrogant sagen... ich hatte eine Gymnasialempfehlung!

00:27:44: Und da war es eigentlich für mich gar keine Frage wo ich hingehe?

00:27:48: weil diese Empfehlungen haben eigentlich große Aussagekraft gehabt.

00:27:53: Ja, und wenn

00:27:55: man so will hatten wir nach vier Jahren Volksschule, dann haben wir ja auch eine Empfehlung bekommen.

00:28:02: Nun ist die war eben nicht so ausgefallen wie damals an der Orientierungsstufe?

00:28:06: Ja und das ist halt heutzutage gibt es ja auch wieder Empfehnungen.

00:28:09: Das geht ja immer hin und her, wie man damit umgehen soll.

00:28:13: Kann man wirklich nach der vierten Klasse oder nach der sechsten Klasse schon sagen, okay, der gehört da und dahin?

00:28:18: Also entwicklungspsychologisch gesehen.

00:28:20: Das ist glaube ich eine ständige Diskussion die bis heute nicht zufriedenstellend beendet wurde.

00:28:26: Ist aber damals nicht großartig hochgekocht worden!

00:28:29: Nö ja, aber jetzt in meiner pädagogischen Diskussion, dass wir als Lehrkräfte sagen wie aussagekräftig es ist wenn ich jemand nach der Viertenklasse ans Gymnasium hole... Weil es kann ja auch genauso gut jemand sein, der vielleicht noch nie erbraucht um sich zu entwickeln.

00:28:44: Deswegen haben wir immer noch Orientierungsstufe aber innerhalb der Schulen also jetzt am Gymnasium und an der Gemeinschaftsschule so dass wir dann nach der sechsten Klasse nochmal neu orientieren könnten wenn wir merken oh das war nix.

00:28:56: Die Frage ist nur immer wenn diese Empfehlungen raus sind inwieweit richten sich die Eltern danach?

00:29:00: Ja den Eindruck habe ich, dass das sehr viel weniger geworden

00:29:03: ist.

00:29:04: Damals ist es so gewesen Pastoren Lehrer und Bürgermeister Passt wieder zum Titel.

00:29:14: Das waren die Honorationen, die hatten Einfluss.

00:29:18: wenn

00:29:18: sie sagten Mensch, denk mal da drüber nach dann wurde auch

00:29:24: nachgedacht und

00:29:25: dann wurde es nicht abgetan und meistens wurde das auch umgesetzt was dann diese Person empfahl.

00:29:37: Den Eindruck habe ich auch bei meinen Enkelkindern Bei euch noch nicht so extrem, aber bei den Enkelkindern schon mehr.

00:29:45: Dass das nicht immer auf Gegenliebe trifft beziehungsweise die Akzeptanz ist geringer geworden diese Empfehlungen zu akzeptieren oder denen nachzukommen.

00:29:58: Ich mag mich täuschen ich kann es jetzt nicht als allgemeingültig hierhin stellen.

00:30:04: der Eindruck dringt sich auch

00:30:08: daran anknüpfen, einfach die Tatsache.

00:30:10: natürlich kann man nicht schwarz und weiß von wegen.

00:30:12: alle Eltern sind so oder alle Familien sind so.

00:30:14: Und das ist klar.

00:30:16: Jedoch habe ich auch den Eindruck dass wenn Eltern oder Familien einen klaren Weg schon für sich vorgesehen haben oder bestimmte Ansprüche gestellt haben, dass dann der Einfluss von außen eher ignoriert wird Weil zum Beispiel Gymnasium immer noch eine Art von Tristisch bedeutet.

00:30:37: Das ist der Gedanke, der immer noch da ist auch von früher noch.

00:30:41: Man weiß wenn man Abitur hat dann wird man was das ja mittlerweile sogar so dass es inflationär benutzt wird, dass man für eine Ausbildung teilweise das Abiturt braucht weil die Arbeitgeber das gerne möchten.

00:30:54: und wenn die Eltern diese Schiene fahren im Sinne vom Mein Kind soll aber was werden, dann fällt es schwer denen klar zu machen.

00:31:05: Aber das Kind kann genauso gut auf der Gemeinschaftsschule etwas werden.

00:31:09: Ja und da rührt ja eigentlich auch das Problem der Azubis.

00:31:15: Der

00:31:16: viel Azubi.

00:31:17: Fachkräftemangel?

00:31:19: Das ist einfach alle Welt auf Teufel kommen raus erst mal zum Gymnasium muss und erstmal versuchen soll Abi zu machen.

00:31:29: Und das Spanne ist, also ich meine man muss ja nicht mal Abitur am Gymnasium machen.

00:31:33: Es gibt ja unglaublich viele Wege die dahin führen.

00:31:38: was sich jetzt vor kurzem mir nochmal bewusst gemacht wurde weil ich bei einer Veranstaltung war, dass wenn du eine Ausbildung machst nach der zehnten Klasse, du machst den MSA also dem mittleren Schulabschluss dann machst du eine Und dann mit bestimmten Zusatzmöglichkeiten während dieser Ausbildung kannst du am Ende die Fachhochschulreife haben.

00:32:01: Also, das ist so... Du kannst da hingehen?

00:32:04: Du kannst dagehen gehen?

00:32:06: Du kannst das machen und das machen?

00:32:08: Und ich glaube in vielerlei Köpfen ist es so verankert entweder oder und wenn du dahingehst, dann musst du Ausbildung machen!

00:32:15: Wenn du dahin gehst, dann muss du studieren gehen und so ist das gar nicht.

00:32:21: Ich denke schon, ich glaube das Gespräch darüber ist relativ doll eingefroren weil die Prioritäten woanders liegen.

00:32:28: Ja schade

00:32:29: eigentlich.

00:32:30: Vor allen Dingen war wie gesagt so dass da spielen wir wieder worüber wir gerade schon mal das Thema hatten mit Stereotypen.

00:32:37: Da

00:32:38: ist der klassische Deutsche auch sehr anfällig für

00:32:44: Der Stereotype, der Stereotype Deutsch

00:32:48: ist.

00:32:48: Ja, ja,

00:32:49: er stimmt.

00:32:52: Okay, ja und ansonsten wie gesagt also die ich denke eigentlich so unheimlich gerne an den Schulzeit zurück weil das auch so eine Otzes lernt so eine gewisse umbeschwerte Zeit

00:33:08: war

00:33:10: eben vor dem Hintergrund dass wir in der kleinen Welt lebten.

00:33:16: Wir hatten Nachrichten entweder nur über die Tageszeitung oder Abend, aber über den Tagesschau am Abend.

00:33:28: Ich kenne es ja noch, dass es nur ein Programm gab.

00:33:34: Das erste Nachmittag gab's kein Programm, da gab's ein Testbild!

00:33:39: Oh das Testbild, oh das Test-Bild!

00:33:41: Das kennen Leute gar nicht mehr?

00:33:43: Die

00:33:44: junge Leute.

00:33:46: Nachmittags gab es das Testbild und dann irgendwann, ich weiß nicht mehr ganz genau um siebzehn Uhr oder so, nachdem wir dann auch entgegen waren Fernseherabend.

00:33:57: Ich weiß noch dass wir manchmal versucht haben solange wach zu bleiben bis das Test Bild wieder los

00:34:03: ging

00:34:05: weil es dann halt nachts oder spät abends irgendwann wieder angemacht wurde

00:34:09: Ich meine

00:34:10: um null Uhr.

00:34:11: Ja, das kann gut sein und dass wir darauf gewartet haben, dass das Testbild losgeht.

00:34:16: Das war schon der erste Fernseher bei uns zuhause... ...das war eine Sensorzlohn.

00:34:22: Das glaube ich.

00:34:23: Es ging ja gar nicht mehr mal bewegte Bilder zum Beispiel als Reise oder von uns doch

00:34:28: egal.

00:34:28: Bewegt die Bilder Meiglenhaus?

00:34:30: Also ich mein Kino gab es ja vorher schon!

00:34:33: Und wer ist wohl den Fußballspiel übertragen?

00:34:39: Ich weiß nicht, dass man fördert mich.

00:34:41: Das war neunzeigund sechsensechs?

00:34:42: Ja.

00:34:44: Endspiel.

00:34:45: Wir kamen gerade aus dem Urlaub zurück.

00:34:47: Erste Mal im Urlaub gewesen mit meinen Eltern aus Österreich zurück und dann in Sechsen.

00:34:52: sechzig war das Endspielen Wembley Und ich durfte mit in die Gaststätte um die Ecke.

00:34:59: Rappelfoll Ganz Muxbäuschen still in einer Ecke und dann durfte ich mit gucken.

00:35:04: Das War großartig.

00:35:06: Hätte ich

00:35:06: nie vergessen Niemals in meinem Leben.

00:35:10: Das war großartig!

00:35:12: Ja, das waren dann so die Anfänger.

00:35:14: Was ich meine vom Kohle-Ufen der in einer Stube steht und eine ganze Wohnung heizut darauf gekocht wurde bis heute zum Handy, zum Smartphone, zum Videochat alles dabei.

00:35:31: Und es ist spannend.

00:35:32: Es ist schön.

00:35:33: Das ist was Schöne daran.

00:35:35: Das weckt immer noch ein bisschen neugier.

00:35:37: Daher man verfällt ja.

00:35:39: Der habe ich noch für die nächsten Hundertfünfzig Jahre, aber da wird ein bisschen schwierig.

00:35:42: Ja, ich meine, die Technologie ist ja weit genug, ne?

00:35:46: Kann man ja mal fragen.

00:35:47: Wenn wir jemanden künstlichen mal vorbeugt...

00:35:50: Mach ich!

00:35:54: Für drei Wochen war ein langer Tag.

00:35:59: Ich bin ja Rentner und hab keine Probleme mehr.

00:36:02: Aber du hast auch einen ganz klaren Tagesablauf, hör doch

00:36:04: auf.

00:36:06: Joa schon.

00:36:07: Muss aber auch.

00:36:11: Okay, dann...

00:36:13: Ja

00:36:14: heute genug.

00:36:14: Wir haben es einfach mal ausprobiert.

00:36:15: das Bier ist leer und vom Format her werden wir mal gucken ob das so bleibt oder ob wir noch ein bisschen was anpassen.

00:36:25: aber im Endeffekt soll es so laufen dass wir uns über die Dinge so unterhalten und wenn das jemand interessiert da draußen dann freuen wir uns wenn sie dann wieder einschalten wenn's heißt Willkommen zurück bei der Bürgermeistertät.

00:36:40: Ja, in dem Sinne Prost und Tschüss!